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25.11.2011 - Südtiroler Architekturpreis: Bekanntgabe der Sieger am 1. Dezember

Am 1. Dezember 2011 wird der diesjährige Südtiroler Architekturpreis und der Preis für Kunst am Bau vergeben. Vergeben werden neben den drei Hauptpreisen weitere sechs Kategorienpreise (Interior, Housing, Infrastructure, Public, Turism, Energy). Der Preis für Kunst am Bau geht an zwei Preisträger.

Bozen, am 25. November 2011: Im Rahmen des Festes der Architektur der Architekturstiftung Südtirol werden am kommenden Donnerstag ab 19.30 Uhr im Haus der Kultur „Walther von der Vogelweide“ in Bozen der begehrte Südtiroler Architekturpreis und der Preis für Kunst am Bau vergeben. Der Architekturpreis Südtirol zeichnet jene architektonischen Werke aus, welche gesellschaftliche Tendenzen und Nutzerwünsche zum Ausdruck bringen, innovative Technologien einsetzen und das beste Umfeld für unser zukünftiges Leben verwirklichen. Der Preis für Kunst am Bau Südtirol prämiert Kunstwerke welche in Symbiose zu einem Bauwerk gesetzt sind.

Eine international besetzte Jury mit den namhaften Architekten Sean Griffiths (London), Hrvoje Njiric (Zagreb) und Alberto Veiga (Barcelona) haben im Vorfeld die rund 108 für den Architekturpreis eingereichten Projekte begutachtet. Eva Gratl (Bozen), Birgit Kornmüller (Linz) und wiederum Sean Griffiths prüften die rund 16 eingegangenen Projekte für den Preis Kunst am Bau.

Der Architekturpreis wird alle zwei Jahre vergeben und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. In der Auflage 2009 wurden rund 57 Projekte eingereicht. Mit 108 in diesem Jahr konnte man einen Zuwachs von rund 90 Prozent verzeichnen. Die Preisvergabe erfolgt in diesem Jahr im Rahmen des ersten Festes der Architektur. Organisiert wird die Veranstaltung von der Architekturstiftung Südtirol. „Mit der Vergabe des Südtiroler Architekturpreises wollen wir auf die hochwertige Südtiroler Architektur, die in den letzten Jahren auch über die Landesgrenzen hinaus an Aufmerksamkeit gewonnen hat, hinweisen“ bringt der Präsident der Architekturstiftung Carlo Azzolini das Ziel der Initiative auf den Punkt.

Die Veranstaltung, organisiert von der Architekturstiftung Südtirol in Zusammenarbeit mit der Kammer der Architekten RLD, Bozen und dem Südtiroler Künstlerbund wird von der Abteilung Raumordnung der Autonomen Provinz Bozen und der Stiftung Südtiroler Sparkasse gefördert. Partner sind zudem der Nationalrat der Architekten RLD Italiens, die Klima Haus Agentur, das Kollegium der Bauunternehmer und EOS – Export Organisation Südtirol. Weitere Unterstützer sind die Unternehmen Alpewa, Zumtobel, Metallritten und molodesign.

Informationen zur Veranstaltung sind auf der Homepage der Architekturstiftung unter www.fondazione-stiftung.arch.bz.it abrufbar.

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Download Foto (v.li: Veiga, Njiric, Griffiths)

16.11.2011 - Planungswettbewerbe garantieren Qualität

Tagung am 18. November in Bozen

Die Kammer der Architekten R.L.D. der Provinz Bozen organisiert in Zusammenarbeit mit der Abteilung Hochbau und technischer Dienst der Autonomen Provinz Bozen und dem Südtiroler Gemeindenverband am Freitag, den 18. November mit Beginn um 14.00 Uhr in der Academy der Südtiroler Sparkasse eine Tagung zum Thema „Planungswettbewerbe in der Praxis“. Es referieren Maurizio Patat (Abteilung Hochbau), Hans-Peter Achatzi (Professor an der Hochschule Köln und Strategieberater), Martin Schranz, (Vorsitzender des Wettbewerbsausschusses der Architektenkammer Tirol), Bürgermeister Andreas Schatzer (Südtiroler Gemeindenverband), Umberto Bonagura und Stefania Saracino (Wettbewerbsausschuss der Kammer der Architekten R.L.D., Bozen).

Die beste Idee gewinnt
Planungswettbewerbe tragen wesentlich zur Förderung der Baukultur bei, indem sie Qualitätsmaßstäbe setzen und den Dialog zum Bauen und Planen fördern. Unter diesem Gesichtspunkt erläutern die Referenten die Entwicklung der Planungswettbewerbe, die optimale Vorbereitung und Durchführung derselben, sowie die Chancen und das Potential, das in der Durchführung von Wettbewerben liegt.
In einem gut koordinierten Planungswettbewerb wird unter einer Vielzahl von möglichen Konzepten und Planungen, die qualitativ beste und überzeugendste Lösung für ein besonderes Projekt ausgewählt. Eine unabhängige Jury prüft, bewertet und beurteilt die eingegangenen Ideen und trifft die Entscheidung objektiv und sachorientiert. Dabei müssen natürlich gleichermaßen gestalterische, wirtschaftliche, funktionale, technische und ökologische Aspekte berücksichtigt werden.

Ausbildung zum Wettbewerbskoordinator
Planungswettbewerbe werden in der Regel von einem Koordinator betreut. Zu seinen Aufgaben gehört die Erstellung einwandfreier Wettbewerbsunterlagen, ebenso wie die professionelle und transparente Abwicklung des Wettbewerbs. Neben der Tagung bietet die Kammer der Architekten R.L.D. von Bozen auch eine Ausbildung zum Wettbewerbskoordinator an.

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4.11.2011 - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit intensivieren

Architekten- und Ingenieurkammern treffen sich in Innsbruck

Architekten und Ingenieure aus Südtirol, dem Bundesland Tirol, Vorarlberg, Bayern und treffen sich in Innsbruck um die Themen Honorarentwicklung,  Ausbildung und projektbezogene Zusammenarbeit zu beraten. Die Präsidentin der Architektenkammer Dorothea Aichner und der Vizepräsident der Ingenieurkammer Hansjörg Letzner führen die Südtiroler Delegation an.

Rund zwanzig Delegierte der Architekten- und Ingenieurkammern aus Südtirol, Bayern, Tirol und Vorarlberg treffen sich auf Einladung der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg auf der Seegrube oberhalb von Innsbruck, um über gemeinsame Themen zu sprechen und Entwicklungen in der Planungsbranche zu bewerten.

Qualität im Mittelpunkt
In Bezug auf die Honorarentwicklung sind sich alle Anwesenden einig,  dass nach wie vor die Qualität im Mittelpunkt stehen muss und diese einen bestimmten Einsatz von Seiten der Projektanten abverlangt. Mit Bedauern wird aber festgestellt, dass der Umfang der Leistungen und die Verantwortlichkeiten in den letzten Jahren deutlich zugenommen, die Honorare in Südtirol, im Unterschied zu den Regionen nördlich des Brenners aber abgenommen haben. „Diese Tendenz ist beunruhigend und unsere Architektur- und Ingenieurbüros tun sich schwer, aufgrund der aktuellen Preisabschläge bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge ihren Büro- und Qualitätsstandard zu halten, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben,“ erklärt Dorothea Aichner. Man ist sich einig, dass man hier gemeinsam gefordert ist und verstärkt auf Qualität, Aufklärung und Imagearbeit setzen muss.

Breite Front gegen eine Ausbildung zum Bauingenieur im Schnellverfahren
Im Treffen werden von allen Seiten auch ernste Bedenken vor einem allzu leichten Zugang zum Titel eines/r Bauingenieur/in über berufsbegleitende Fachhochschulen geäußert. Im Bereich Architektur ist europaweit ein vierjähriges Studium vorgesehen, im Ingenieurwesen genügt derzeit eine dreijährige Ausbildung um die entsprechende Berufsbefähigung zu erlangen. Gemeinsam will man sich dagegen wehren, dass durch Fachhochschulen berufsbegleitende Abendkurse für Oberschulabgänger geboten werden, die dann zu einem schnelleren Erreichen des Titels Bauingenieur führen.   „Das ist eine unlautere Konkurrenz und führt zum Ausverkauf unseres Berufsstandes!“, kritisiert Tirols Kammerpräsident Dipl.-Ing. Alfred Brunnsteiner. „Denn bei genauem Hinschauen entpuppen sich die AbsolventInnen solcher Kurse als TechnikerIn mit zu wenig fachlicher Ausbildung, aber dafür mit Scheindiplomen!“ Auch Südtirols Ingenieure sehen dieser Entwicklung sehr skeptisch entgegen. Laut Hansjörg Letzner gäbe es in Italien sogar schon Tendenzen, überhaupt von der Universitätsausbildung abzugehen und den Zugang zum Beruf des Bauingenieurs nur mehr durch Akkreditierungen von Ausbildungsinstituten abhängig zu machen. „Ein Weg der falsch verstandenen Liberalisierung!“, bekräftigt Letzner.

Gemeinschaftsinitiative zum Thema Bauen in den Bergen
Neben der engen Zusammenarbeit bei Themen will man die projektbezogene Kooperation verstärken. In diesem Sinne will man mittels einer Gemeinschaftsinitiative, an der auch die Kammern aus der Schweiz, Trient, Belluno und Aosta teilnehmen sollten, die Öffentlichkeit für das Thema Bauen in den Bergen sensibilisieren. Unter der Regie der Südtiroler Architektenkammer werden demnächst die möglichen Inhalte besprochen.  „Im Rahmen eines Kongresses oder einer Tagung wollen wir Überlegungen zum Thema Qualität und Nachhaltigkeit für Gebautes oberhalb der Waldgrenze diskutieren und weiterentwickeln,“ beschreibt Wolfgang Thaler, Vorstandsmitglied der Südtiroler Architektenkammer die Idee.

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08.08.2011 - Forum für öffentliche Arbeiten nimmt Arbeit wieder auf

Pressemitteilung der Autonomen Provinz Bozen

LR Mussner im Gespräch mit den Vertretern der Bauunternehmer, Architekten, Geometer, Installateure und Sachverständigen


Gemeinsam mit den Vertretern der Bauunternehmer, Architekten, Geometer und Sachverständigen hat Bautenlandesrat Florian Mussner Ende vergangener Woche über die Wiederaufnahme der Arbeiten des Forums für öffentliche Arbeiten gesprochen. Neue Nominierungen sind vorzunehmen und die Vertreter weiterer Berufsgruppen aufzunehmen. Bereits im Oktober soll die nächste Sitzung stattfinden.


Im Forum für öffentliche Arbeiten sind neben der Landesverwaltung die Gemeinden, Sanitätsbetriebe, Unternehmerverbände, Gewerkschaften und Berufskammern des Bausektors vertreten. Dem Landesgremium obliegt im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen die Aufsicht über das öffentliche Bauwesen in Südtirol. Das Gremium beaufsichtigt das öffentliche Bauwesen in Südtirol, bringt Vorschläge und Verbesserungsmöglichkeiten dazu ein und interpretiert rechtliche Vorgaben.

Gemeinsam mit Thomas Ausserhofer (Kollegium der Bauunternehmer), Dorothea Aichner (Architektenkammer), Gert Fischnaller (Geometerkammer), Helmuth Erspamer (Installateure) und Helmuth Stuppner (Kollegium der Sachverständigen) sowie Bautenressortdirektor Josef March und Georg Tengler (Direktor des Landesamts für Bauaufträge) hat sich Landesrat Mussner darauf geeinigt, dass das Forum für öffentliche Arbeiten seine Tätigkeit wieder aufnehmen und künftighin öfters zusammentreten soll. In den vergangenen Monaten hatte das Forum nämlich seine Tätigkeit vorübergehend eingestellt. Aufgrund der Anpassung der Vergabebestimmungen an den Kodex der Verträge war dessen Rolle hinterfragt worden.

Bei der für Oktober anberaumten nächsten Sitzung des Forums steht die Vergabe öffentlicher Arbeiten im Mittelpunkt. Für diese Sitzung steht die Tagesordnung so gut wie fest. Dabei wird auf die Weitervergabe von Arbeiten und die Anwendung des entsprechenden Regelwerks in den Gemeinden eingegangen. Ein wichtiger Punkt betrifft die Frage, wie in Zukunft die Lohnkosten angeboten, abgerechnet und bezahlt werden. Der Kodex der Verträge sieht nämlich vor, dass diese Kosten künftighin bei der Angebotslegung separat anzuführen sind und dass diese nicht mehr dem Abschlag unterworfen werden dürfen.
Weiters sind neue Nominierungen für das Forum vorzunehmen. Landesrat Mussner zieht in Erwägung, auch Vertreter der Anlagebauer ins Forum einzubinden, ebenso wie den italienischen Handwerkerverband SIAV, die Gemeinde Bozen und die Bezirksgemeinschaften.

Die vom Kollegium der Bauunternehmer eingesetzte Gruppe „Leitbild Bau“ soll mit der Wiederaufnahme der Arbeiten im Forum beginnen.

Durch das Forum soll das notwendige Verständnis für das Bauwesen geschaffen werden und zudem das Bewusstsein für die neue Baukultur besser vermittelt werden, so der einheitliche Tenor.

Gesprochen hat Mussner mit den Vertretern der Bauunternehmer, Architekten, Geometer, Installateure und Sachverständigen auch über die neue EU-Richtlinie für die Vergabe öffentlicher Arbeiten, die 2012 in Kraft treten wird. Ein weiteres Thema waren die elektronischen Ausschreibungen. Was die Vergabebestimmungen betreffe, nehme das Land eine Vorreiterrolle ein, unterstrich Ausserhofer vom Kollegium der Bauunternehmer.




19.07.2011- Planungswettbewerbe nicht nur Angelegenheit der öffentlichen Hand Architektenkammer stellt neue Informationsbroschüre für Planungswettbewerbe vor

vl. Armin Dissertori, Susanne Waiz, Umberto Bonagura, Elisabeth Schatzer, Josef Putzer, Stefania Saracino
Pressemitteilung der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger der Autonomen Provinz Bozen.


Planungswettbewerbe sichern eine baukulturelle Vielfalt in unserem Land und garantieren, dass die Qualität des Projektes im Vordergrund steht. Die Südtiroler Architektenkammer bietet deshalb kostenlose Beratungsleistungen für Bauherrn an und empfiehlt bereits im Vorfeld klare Spielregeln aufzustellen.





Bozen, am 19. Juli 2011
: Im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Handelskammer Bozen stellt die Kammer der Architekten die neue Informationsbroschüre „Planungswettbewerb“ vor. Der Leitfaden beschreibt das Thema und zeigt anhand von Beispielen Resultate auf. „Bei Planungswettbewerben erfolgt die Auswahl des Projektanten aufgrund eines Vorentwurfs zur gestellten Bauaufgabe. Hierbei steht die Qualität eines Projektes zur Auswahl und nicht so sehr der Projektant. Die Beauftragung des Projektanten erfolgt dann aufgrund des Projektvorschlages“, beschreibt Architekt Josef Putzer, Vorstandsmitglied der Kammer der Architekten die Thematik.  

Die Südtiroler Planungsexperten sind sich einig, dass Planungswettbewerbe große Vorteile für die Bauherrschaft bieten. Es entsteht eine Konkurrenz der besten Ideen zwischen kreativen Köpfen und nicht ein Kampf um den kleinsten Preis. Voraussetzung für das Gelingen eines Planungswettbewerbes ist eine fachkundige Koordination. Beim Planungswettbewerb wird von den Teilnehmern ein Vorprojekt verlangt. Damit die Teilnehmer ein Projekt erstellen können, muss die Ausschreibung alle notwendigen Informationen wie die Bedingungen für die Teilnahme, die klar formulierte Bauaufgabe und alle für die Planung notwendigen Parameter und Unterlagen enthalten. „Ein qualifizierter Wettbewerbskoordinator achtet darauf, dass Rahmenbedingungen für die Planung optimal gestellt, Unsicherheiten im Vorfeld geklärt und alle Teilnehmer gleich behandelt werden“, erklärt Elisabeth Schatzer, Mitglied der Wettbewerbsgruppe in der Architektenkammer.

Die Kosten für die Durchführung eines Planungswettbewerbs sind vergleichsweise gering. Sie betragen je nach Größe des Bauvorhabens zwischen 0,5 – 2% der Gesamtbaukosten. Diese Kosten werden durch die Vorteile, aus einer Anzahl von Lösungsvorschlägen nach architektonischen, funktionellen und auch wirtschaftlichen Kriterien den besten  auswählen zu können, leicht wettgemacht. „Eine Wettbewerbssituation spornt uns Planer an, das Beste zu geben und dies bereits bei der Erstellung der Entwürfe“, wissen die Architekten Susanne Waiz und Umberto Bonagura. Zur  Durchführung eines Planungswettbewerbes braucht es aber faire Spielregeln. Da alle Teilnehmer viel Zeit in diesen investieren und dann nur ein Planer beauftragt und für seine Leistungen bezahlt wird, ist die Architektenkammer darum bemüht, dass der Wert dieser Vergabeform erkannt wird und Planungswettbewerbe nicht zu Selbstbedienungsläden degradiert werden.   

Neben der Landesverwaltung führen vor allem größere Gemeinden Planungswettbewerbe durch. Doch auch Private erkennen zunehmend den Wert solcher Vergabeverfahren. „Aktuell werden 72 Prozent der Wettbewerbe von der öffentlichen Hand und 28 Prozent von Privaten durchgeführt. 73 Prozent der Sieger von Planungswettbewerben sind Südtiroler Planer,“ stellt Architektin Stefania Saracino fest. Von positiven Erfahrungen trotz anfänglicher Unsicherheit berichtet der Obmann der Kellerei Kaltern Armin Dissertori. Wenn er anfänglich skeptisch war, kann er heute Planungswettbewerbe nur weiterempfehlen. "Wir haben das beste Ergebnis erzielt, alle Mitglieder sind zufrieden und auch in der Umsetzung wurden unsere Erwartungen übertroffen“ so Dissertori.

Die Vergabe von Planungsleistungen über Wettbewerbe hat sich in der Vergangenheit in Südtirol bewährt unterstreicht die Präsidentin der Kammer der Architekten Dorothea Aichner: „Planungswettbewerbe - ob durch die öffentliche Hand oder durch Private – sollen auch in Zukunft eine baukulturelle Vielfalt in unserem Land sichern“. In diesem Sinne erweitert die Architektenkammer auch ihre kostenlosen Dienstleistungen für Bauherrn und bietet Beratung und Betreuung zur Durchführung von Planungswettbewerben an. Informationen kann man über die Internetseite der Kammer (www.arch.bz.it) abrufen.


19.01.2011 - Südtiroler Planungs-Know How international gefragt

Im Bild: v.li. Hannes Ladstätter, Wolfgang Thaler, Andreas Flora, Michaela Wolf und Lorenz Pobitzer beim contract.world award 2011 in Hannover
Pressemitteilung der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger der Autonomen Provinz Bozen.

Drei Südtiroler Architekten beim renommierten contractworld.award 2011. Flora, Pobitzer und Bergmeister Wolf referieren beim größten Forum für Architektur und Innenarchitektur Europas in Hannover. Mit Andreas Flora (Mals), Lorenz Pobitzer (Bozen)  und Gerd Bergmeister (Brixen) war Südtirol auch heuer wieder bei der Endrunde um den begehrten contractworld.award in Hannover vertreten. Im Rahmen der Preisverleihung erhielten sie die Möglichkeit, sich und ein ausgewähltes Projekt dem Fachpublikum zu präsentieren. Andreas Flora und Lorenz Pobitzer nahmen für ihr Architekturbüro an der Sonderkategorie „New Generation“ teil. Michaela Wolf vom Büro Bergmeister Wolf referierte im Rahmen der  Seminarreihe „Nachhaltigkeit“ zum Thema „In der Landschaft“.

Begleitet wurden Flora, Pobitzer und Bergmeister von Wolfgang Thaler und Hannes Ladstätter vom Vorstand der Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner und Denkmalpfleger der Autonomen Provinz Bozen. „Als Kammer  unterstützen wir schon seit Jahren diese hochkarätige Veranstaltung. Es erfüllt uns mit Stolz, dass es Südtiroler Architekten auch heuer wieder in die Endrunde geschafft haben,“ freut sich Wolfgang Thaler.

Der contractworld.award fokussiert die aktuellsten Entwicklungen in der Innenarchitektur, insbesondere in den Gestaltungselementen Innenausbau, Licht, Boden, Wand, Decke. Prämiert wird qualitätsvolle Architektur in den Kategorien Büro, Hotel, Geschäfte und Umnutzung. Der mit einem Preisgeld von insgesamt 60.000 EURO dotierte Wettbewerb gilt als der bedeutendste Architekturpreis Europas für Innenraumgestaltung und als wichtigster Parameter für qualitative Gestaltung in diesen Bereichen.

Am Wettbewerb nahmen rund 525 Architekturbüros aus aller Welt teil. Die Gewinner des contractworld.award 2011 sind Wiel Arets Architects (Eindhofen, Holland), Oskar Leo Kaufmann (Dornbirn, Österreich), March Studio (Melbourne, Australien) und VYSEHRAD atelier (Prag, Tschechien).


Baukosten effektiver und nachhaltig berechnen

Artikel erschienen am 31.10.2010 in "Alto Adige"


14.01.2010 Treffen mit Landeshauptmann

Antrittsbesuch: (v.l.) Azzolini, Aichner, LH Durnwalder und Klotzner (Foto: LPA/Pertl)


Pressemitteilung der Autonomen Provinz Bozen

(LPA) Einen Überblick, welche öffentliche Bauen in nächster Zeit geplant werden, hat Landeshauptmann Luis Durnwalder heute (14. Jänner) der Spitze der Architektenkammer verschafft. Zudem ging’s im Gespräch um die Qualitätssicherung am Bau, um die Tarifgestaltung und die Dokumentation der architektonischen Entwicklung in Südtirol im letzten Jahrzehnt.


Die neue Präsidentin der Architektenkammer, Dora Aichner, deren Stellvertreter Carlo Azzolini und Georg Klotzner waren heute beim Landeshauptmann im Palais Widmann in Bozen zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand dabei ein Überblick über das, was in nächster Zeit an Planungsarbeiten im und für das Land ansteht. "Es ist wichtig, dass die heimischen Architekten auf dem Laufenden gehalten werden, was das Land plant, damit sie frühzeitig über entsprechende Wettbewerbe informiert sind", so der Landeshauptmann.

Daneben ging es um die Tarifgestaltung, um die Koordinierung der Arbeiten im Auftrag des Landes, um die Qualitätssicherung am Bau und nicht zuletzt die Aus- und Weiterbildung der Architekten. "Die Vertreter der Kammer haben mir in all diesen Punkten ihre Ansichten geschildert und versichert, dass sie mir in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge, etwa auch zur Entbürokratisierung, zukommen lassen", erklärte Durnwalder nach dem Treffen mit der neuen Spitze der Architektenkammer.

Diskutiert wurde heute schließlich auch das Vorhaben, die architektonische Entwicklung Südtirols, vor allem aber der öffentlichen Bauten im Land im vergangenen Jahrzehnt zu dokumentieren. "Es ist geplant, dass noch in diesem Jahr ein entsprechender Band veröffentlicht wird, der die Entwicklung anschaulich machen soll", so der Landeshauptmann. In Südtirol gebe es, so hieß es beim Treffen, zahlreiche Beispiele gelungener Architektur im ländlichen Raum. "Das Buch kann also auch als Leitfaden für öffentliche Bauten in ähnlichen Gebieten dienen", so Durnwalder.


20.11.2009 Treffen mit Landesrat Mussner

von der Webseite der Provinz........


LR Mussner trifft neuen Vorstand der Architektenkammer am 20 11 2009

LPA - Mit der neuen Vorsitzenden der Architektenkammer Dorothea Aicher und ihrem Stellvertreter Carlo Azzolini hat Bautenlandesrat Florian Mussner sich kürzlich in Bozen zu einem Gespräch getroffen.

LR Mussner im Gespräch mit dem neuen Vorstand der Architektenkammer

Aicher und Azzolini hoben dabei lobend hervor, dass es in den vergangenen Jahren in Südtirol vor allem Dank des Landes einen großen Aufschwung im Bereich der modernen Architektur gegeben habe. Die moderne Architektur Südtirols genieße im Norden wie im Süden Anerkennung und es beginne sogar eine Art Architekturtourismus nach Südtirol, so die beiden Architekten. Dass die Landesverwaltung in der Vergangenheit Planungsaufträge mittels Planungswettbewerb vergeben hat und auch dies zum Aufschwung der modernen Architektur im Lande beigetragen hat, bewerteten Aicher und Azzolini ebenfalls positiv. Die Vorsitzenden der Architektenkammer ersuchten Landesrat Mussner sich dafür einzusetzen, dass die Landesverwaltung auch weiterhin solche Wettbewerbe ausschreibt. Mussner sicherte seine Unterstützung in dieser Sache zu. Auch wenn letzthin viele Planungen amtsintern abgewickelt worden seien, werde es für besondere Bauvorhaben weiterhin Planungswettbewerbe geben, sagte der Landesrat.
Als Vertreter der jungen Architekten brachte Wolfgang Thaler die Anliegen und Sorgen der jungen Architekten vor. Landesrat Mussner kündigte an, auch weiterhin in angemessenen Rahmen junge Architekten fördern zu wollen.
Ein gemeinsames Anliegen wird es sein, Wege für eine Regelung der offenen Fragen im Zusammenhang mit den Honoraren zu finden. Dazu wollen sich die Vertreter der Architektenkammer mit den Landesverantwortlichen in Kürze zusammensetzen. Es sei richtig und wichtig, die intellektuelle Arbeit der Architekten leistungsbezogen zu honorieren, meinte Landesrat Mussner. Ein wichtiges Thema des Gesprächs war auch der Bürokratieabbau. Landesrat Mussner ersuchte die Architektenkammer diesbezüglich Vorschläge zu erarbeiten.
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